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"Rückblick: Sommerfest 2025"
(Bericht: Jana Albrecht-Gaul)
Auch in diesem Jahr herrschte wieder ein lebhaftes Treiben im Ev. Altenheim Bethesda, als viele Bewohner, Angehörige und Gäste der Einladung zum jährlichen Sommerfest folgten.
Traditionsgemäß starteten wir am Vormittag mit einem OpenAir-Gottesdienst, der von Pfarrerin Susanne Gutjahr-Maurer geleitet und vom Posaunenchor des CVJM Borbeck musikalisch gestaltet wurde. Der Gottesdienst zog wieder zahlreiche Bewohner und Gäste an, aufgrund des Wetters verfolgten viele Bewohner ihn allerdings in diesem Jahr vom Saal aus.
Im Anschluss lockte unser Küchenchef Herr Stiftel alle Anwesenden mit einem verführerischen Duft an den Holzkohlegrill, wo er saftiges Grillfleisch und leckere Bratwürste röstete. Das Küchenteam reichte dazu appetitliche Salate, so dass für das leibliche Wohl bestens gesorgt war. Ein verführerisches Kuchenbuffet, ein Stand mit immer wieder frisch zubereiteten Waffeln, eine Sektbar und ein Getränkestand mit nichtalkoholischen und alkoholischen Getränken rundeten das kulinarische Angebot ab. Der Eiswagen von Marco-Eis bot vor dem Haus eine große Vielfalt gefrorener Köstlichkeiten an.

Der Alleinunterhalter Marc van den Hoff heizte die Stimmung unter den Gästen an. Nicht nur unsere tanzfreudigen Bewohner zog es auf die Tanzfläche, auch Angehörige und Gäste schwangen die Tanzbeine voller Hingabe und mit viel Freude.
Unterdessen mischte sich Chucky der Zauberkünstler unter das Volk, ging von Tisch zu Tisch und verblüffte die Anwesenden mit seinen Künsten, was viel Erstaunen, aber auch Vergnügen und Heiterkeit erzeugte.
Gut besucht war auch zu jeder Zeit der Tisch des Schnellzeichners Wladimir Muravyov, der erstaunliche Karikaturen von Bewohnern, Gästen und Mitarbeitern erschuf. So manches Zimmer im Haus schmückt nun ein solch gerahmtes Kunstwerk und erinnert immer wieder an ein wunderschönes Sommerfest.

Ein Highlight war auch der Auftritt der Flotten Socken, die mit ihrer mitreißenden Performance immer wieder Begeisterung im Saal auslösen, wofür sie mehrfach rasenden Applaus ernteten.
Auch bei den anwesenden Kindern kam keinerlei Tatenlosigkeit auf, beim Kinderschminken, Dosenwerfen und dem Torwandschießen war stets reger Betrieb.
Dank zahlreicher Spenden war es uns wieder möglich, tolle Preisen bei der Tombola zu verlosen. Viele Lose wurden verkauft und wer 3 Nieten zog, konnte damit am Glücksrad einen Trostpreis erspielen. Der Erlös der Tombola kommt auch in diesem Jahr wieder zu 100 % den Bewohnern zugute. Dieses Mal können sich unsere Herren vom Handwerkertreff auf neue Materialien freuen. Sie möchten eine Kegelbahn bauen, an der man im Rollstuhl oder auf dem Stuhl sitzend kegeln kann. Diese wird dann auf allen Wohnbereichen zum Einsatz kommen und somit vielen Bewohnern Freude bereiten.
Es herrschte eine heitere, gesellige Stimmung, vergnügte Bewohner strahlten Lebensfreude und Zufriedenheit aus. Viele erfreuten sich auch daran, mit ihren Angehörigen gemeinsam zu feiern. Erst als am frühen Abend der letzte Song vorüber war, verließen die Letzten den Saal, um zwar müde, aber erfüllt ins Bett zu gehen.
Zum Gelingen dieses rundum schönen Festes trugen viele helfende Hände bei und wir möchten nicht versäumen, uns bei allen ehrenamtlichen Helfern ganz herzlich zu bedanken, sie unterstützen uns immer wieder in ihrer Freizeit großartig. Ein großer Dank geht auch an die Firmen und örtlichen Geschäfte für ihre großzügige Spenden.
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"Ja, wir sind mit´m Radl da!"
(Bericht: Jana Albrecht-Gaul)
An einem sonnigen Tag kamen uns wieder einmal die Fahrer von „Radeln ohne Alter“ besuchen, um mit den Bewohnern einen der beliebten Ausflüge mit der Rikscha zu unternehmen. Die Herren sind immer gern gesehene Gäste im Bethesda, allzu gerne lassen sich die Bewohner von ihnen durch Borbeck und Umgebung spazieren fahren.

Nach den Tagen der großen Hitzewelle genießen sie umso mehr die frische Luft und ließen sich bei der Rikscha Fahrt entlang der bekannten Umgebung, die für viele die Heimat ist, den Fahrtwind um die Nase wehen.

Dieses Mal ging es zum Schlosspark in Borbeck, wo ein Brautpaar zu beobachten war, was besonders die Damen bestaunten. Wie schön die Braut doch aussah! Dies weckte bei vielen Erinnerungen an ihre eigene Hochzeit, wovon sie anschließend gern berichteten. Einige Damen heirateten selbst in Weiß, andere in Schwarz, was damals noch üblich war, wenn eine Dame bereits in anderen Umständen war.

In einer anderen Runde ging es an den Niederfeldsee nach Essen-Altendorf, ein relativ neues Naherholungsgebiet auf dem Gebiet der ehemaligen Bahntrasse. Dieser künstlich angelegte See war nicht jedem bekannt und so lernten sie noch etwas Neues in ihrer Heimatstadt kennen. Eine Bewohnerin, die früher mal als Reiseführerin tätig war, teilte ihr Wissen über die Umgebung gerne mit ihrer Beifahrerin, die mit Vergnügen zuhörte.

Begeisterte Bewohner kamen strahlend lächelnd, mit leuchtenden Augen, und einer Menge Gesprächsstoff zurück ins Bethesda.



Wir möchten uns ganz herzlich bei den Fahrern von „Radeln ohne Alter“ bedanken, die ehrenamtlich regelmäßig den Senioren diese Freude zuteilwerden lassen. Wir freuen uns bereits auf die nächste Tour.

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"KiTa Kids zu Besuch"
(Bericht: Jana Albrecht-Gaul)
Regelmäßig machen sich die Kinder der KiTa Regenbogen auf den Weg zu uns für gemeinsame Aktivitäten von Jung und Alt.
Aufgrund der hohen Außentemperaturen wichen wir kurzfristig von unserem Plan ab, gemeinsam im Garten Bewegungsspiele durchzuführen und entschieden uns für einen Spielenachmittag im Saal. Die Kinder hatten ihre Lieblingsspiele im Gepäck und wir steuerten unsere bei. So fanden sich an verschiedenen Tischen Groß und Klein zusammen und freuten sich auf die gemeinsame Zeit.

Schon beim Reichen von kühlen Getränken und Keksen kamen die aufgeschlossenen Kinder mit den Senioren ins Gespräch.
Nachdem gemeinsam beraten wurde, womit man denn beginnen möchte, ging es auch schon los. Es wurde gemeinsam gepuzzelt und beim „Mensch ärgere dich nicht“, „Uno“, „Jenga“ und Memory gegeneinander angetreten. Die Spiele rotierten zwischen den Tischen, so dass jeder auch zu seinem Lieblingsspiel kam. Alle miteinander hatten eine Menge Spaß, es wurde viel gelacht und manchmal auch schmunzelnd über die Spielregeln diskutiert, was der Freude keinen Abbruch tat.

Viel zu schnell verging wieder einmal die Zeit und die Kinder machten sich zu Fuß auf den Heimweg in der Hoffnung, dass wir den Gartennachmittag beim nächsten Mal nachholen können.

Ein lieber Dank geht wieder an unsere ehrenamtlichen Helfer, die uns immer zuverlässig bei Aktivitäten unterstützen und eine große Stütze sind.
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"Zum Reigen herbei im fröhlichen Mai"
(Bericht: Jana Albrecht-Gaul)
Die Sonne strahlte mit unseren Bewohnern um die Wette, als sie der Einladung zum Maifest in den frühlingshaft dekorierten Saal folgten, deren Mitte ein großer Maibaum zierte.
Alle ließen sich den verlockenden Erdbeerkuchen mit einer Tasse Kaffee oder Tee schmecken, als der Alleinunterhalter Andreas Narr schon aufspielte. Und während einige noch gar nicht aufgegessen hatten, forderte ein Bewohner bereits eine Alltagsbegleiterin zum Tanz auf. Er führte sie schwunghaft und ausgelassen über das Parkett, womit die Tanzfläche eröffnet war.

Sogleich zogen weitere Bewohner nach und es wurde getanzt, was die Tanzschuhe so hergaben. Auch die Rollstuhlfahrer ließen sich die Lust auf das Tanzen nicht nehmen, so dass es zeitweise recht eng auf der Tanzfläche wurde.

Sogar eine anwesende 101-jährige Bewohnerin hielt es nicht mehr auf ihrem Sitz und sie bewegte sich stehend im Takt der Musik mit personaler Unterstützung. Andere Bewohner schunkelten auf ihren Plätzen mit den Sitznachbarn, sangen die alten Schlager laut mit oder hatten einfach Freude daran, den Tanzenden zuzusehen. Fröhliche Gesichter, Lachen und strahlende Augen waren im gesamten Saal auszumachen.

Das Küchenteam hatte wunderbare Maibowle mit und ohne Alkohol vorbereitet, welche alle Bewohner probierten und für sehr köstlich befanden. Viele orderten noch ein weiteres Glas der flüssigen Köstlichkeit mit dem süßen Obst.
Die Bewohner waren aufgefordert, ihre Maikönigin und ihren Maikönig 2025 zu wählen. Während die Stimmen ausgezählt wurden, heizte der Musiker die Stimmung weiter an und viele Bewohner tanzten in einer Polonaise um den Maibaum herum. Endlich war es soweit und die Maikönigin und der Maikönig wurden gekrönt, beide sehr überrascht und erfreut über das Ergebnis. Im Saal wurde das Lied „Wir haben einen König und eine Königin“ angestimmt, womit sich das Königspaar gebührend feiern ließ, bevor sie sich an ein gemeinsames Tänzchen wagten.

Viel zu schnell verging wieder einmal die Zeit, die Bewohner zogen lächelnd, mit rosigen Wangen, müden Beinen und singend auf die Wohnbereiche zurück und bedankten sich für das gelungene Fest.
Ein großer Dank gilt unseren ehrenamtlichen Helfern, die wieder mit großer Freude und Engagement zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben!
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