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"Fröhliche Weinacht überall"

(Bericht: Jana Albrecht-Gaul)

Wie zu dieser Jahreszeit fast überall auf der Welt weihnachtet es auch sehr im Ev. Altenheim Bethesda. 

Das gesamte Haus ist weihnachtlich dekoriert, überall glitzert und funkelt es. Auf jedem Wohnbereich leuchtet ein Christbaum, liebevoll geschmückt gemeinsam mit den Bewohnern. 

 

Weihnachtslieder werden immer wieder gemeinsam gesungen. Der Posaunenchor des CVJM besuchte und erfreute uns wieder mit seiner Musik.

 

Unsere männlichen Bewohner vom Handwerkertreff bauten eine moderne Version des Weihnachtsbaumes, welcher nun den Eingang am Empfang schmückt.

Weihnachten 2025 im Ev. Altenheim Bethesda

Verführerischer Duft zog durch das gesamte Haus, als Bewohner auf allen Wohnbereichen Plätzchen ausgestochen, gebacken und verziert haben. Von den Bewohnern selbstgemachte Hexenhäuser aus Keksen, verziert mit Zuckerguss, Gummibärchen und Zuckerstreusel, aber auch Schneemänner aus Lebkuchen schmücken die Tische in den Gemeinschaftsräumen und laden zum Naschen ein. Orangen gespickt mit Nelken verströmen weihnachtlichen Duft im ganzen Haus.

Weihnachten 2025 im Ev. Altenheim Bethesda

Weihnachten 2025 im Ev. Altenheim Bethesda

Weihnachten 2025 im Ev. Altenheim Bethesda

  

In der letzten Novemberwoche läuteten wir den Advent mit einem weihnachtlichen Frühstücksbuffet ein. Der Saal war festlich dekoriert. Das Küchenteam hatte wieder viele Köstlichkeiten gezaubert. Viele Bewohner folgten der Einladung, genossen die Gemeinschaft, das Ambiente und die Gaumenfreuden. 

Weihnachten 2025 im Ev. Altenheim Bethesda

Weihnachten 2025 im Ev. Altenheim Bethesda

Weihnachten 2025 im Ev. Altenheim Bethesda

Auch in diesem Jahr war unsere Einrichtung wieder am 1. Adventssonntag beim Weihnachtsmarkt in Essen Borbeck mit einem Stand vertreten, an dem selbstgemachte Dinge der Bewohner verkauft wurden. Und auch dieses Mal ließen es sich viele Bewohner nicht nehmen und besuchten uns am Stand, verbunden mit einem Bummel über den Adventsmarkt. 

Weihnachten 2025 im Ev. Altenheim Bethesda


Sehr gerne folgten wir auch wieder der Einladung zur Adventsfeier der Ev. Kirchengemeinde Essen-Borbeck-Vogelheim in den Gemeindesaal der Matthäuskirche. Die Bewohner lauschten den Geschichten, Gedichten, sangen gemeinsam Weihnachtslieder und erfreuten sich am Nikolaus. 

Weihnachten 2025 im Ev. Altenheim Bethesda

 

Auf unserem hausinternen kleinen Weihnachtsmarkt hatten noch einmal alle Bewohner und Angehörige die Möglichkeit kleine Geschenke zu erstehen. Weihnachtskarten, Socken, Mützen, Marmelade, Bücher und viele liebevoll gebastelten Kleinigkeiten wurden angeboten. Besonders begehrt und jederzeit gut besucht war der Stand, an dem Glühwein und heißer Kakao ausgeschenkt wurde. Gebastelte Schneeflocken hingen von der Decke herab, über Beamer und Leinwand wurde eine festlich geschmückte Winter- und Weihnachtslandschaft mit leiser Weihnachtsmusik projiziert. Alles erinnerte an einen richtigen Weihnachtsmarkt und die Bewohner genossen den Bummel entlang der Stände. 

Weihnachten 2025 im Ev. Altenheim Bethesda

 

Ein besonderes Erlebnis war der Ausflug zur Philharmonie Essen zum Adventskonzert „Swingin‘ Christmas für Senior*Innen“ mit dem David Hermlin Trio. Voller Begeisterung swingten, klatschten, sangen und lachten die Bewohnerinnen mit, ihre Arme und Beine konnten einfach nicht stillstehen. Vor lauter Schwung und Vergnügen hielt es die Bewohnerinnen kaum noch auf ihren Plätzen, es war wahrlich eine Freude. 

Weihnachten 2025 im Ev. Altenheim Bethesda

Philharmonie_3

  

Und natürlich kam uns auch in diesem Jahr wieder der Weihnachtsmann besuchen und brachte für jeden Bewohner ein kleines Geschenk. Manch einer konnte ihm sogar ein Gedicht aufsagen. Gemeinsam lauschten sie den Weihnachtsgeschichten und -gedichten, sangen Weihnachtslieder und schwelgten in Erinnerungen. 

 
Bei unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern möchten wir uns an dieser Stelle wieder einmal ganz herzlich bedanken für all die Unterstützung, die uns das ganze Jahr durch ihr Engagement zuteilgeworden ist, sei es bei der Durchführung sämtlicher Veranstaltungen oder in Betreuungen einzelner Bewohner.


 
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"Projekt Kegelbahn"

(Bericht: Jana Albrecht-Gaul)

Dieses Mal begaben sich die handwerklichen begabten Bewohner des Ev. Altenheim Bethesda an eine sehr anspruchsvolle Aufgabe...

Kegelbahn

Begonnen hat alles in einer Gesprächsrunde, als eine Bewohnerin erzählte, dass sie früher einem Kegelverein angehörte, was ihr immer sehr viel Freude gemacht hat. Zu gerne würde sie wieder einmal kegeln, gestand sie. Andere anwesende Bewohner stimmten ihr sofort zu, dass würden auch sie gerne mal wieder tun. Aber wie soll das gehen mit den schweren Kugeln, dem Rollator oder Rollstuhl? Eine ganz kleine Kegelbahn mit Minikegel und einer Minikugel war kein Ersatz. So kam die Idee auf, eine hauseigene Kegelbahn anzuschaffen, die man sitzend bespielen kann. Die Preise sind erschreckend, also überlegten wir, diese mit unseren Handwerkern selbst zu bauen. Dank der großzügigen Spenden für unser Sommerfest, konnten wir noch im Sommer damit beginnen.

 
Zuerst trafen wir uns zu einem Brainstorming, in der die verschiedensten Ideen zur Umsetzung gesammelt wurden. Unterschiedliche Skizzen, Vorstellungen, Gedanken und Anregungen gingen aus diesem Treffen hervor und schlussendlich hatten wir gemeinsam eine Materialliste erstellt.

 

Kegelbahn

Im nächsten Schritt fuhren wir dann gemeinsam zum Baumarkt, um alles Notwendige zu besorgen. Beim Verladen in unseren Kleinbus gaben wir wohl ein etwas merkwürdiges Bild ab. Männer mit Gehstock oder Rollator, sowie ein Rollstuhlfahrer, die gemeinsam Holzplatten in ein Auto vom Altenheim einladen, veranlassten einen jungen Mann, der zufällig vorbeikam zu der Frage: „Was ist denn hier los? Noch keine Lust auf Rente?“. Bereitwillig erklärten die Herren, dass sie aus dem Pflegeheim kommen und eine Kegelbahn bauen wollen, wofür sie einen verblüfften Blick und ein anerkennendes „Wow“ von dem jungen Mann ernteten.

 

Kegelbahn

Kegelbahn

Als alle Materialien in unserer kleinen „Werkstatt“ waren, konnten wir mit der eigentlichen Arbeit beginnen. Zuerst wurden die einzelnen Holzteile lackiert, die die Lauffläche, Rinne und Umrandung werden würden. Die beiden Rinnen bekamen dabei einen dunklen Anstrich, damit sie sich optisch von der Lauffläche für die Kugel abheben. Als der Lack getrocknet war, wurden die Rinnen jeweils seitlich der Lauffläche durch eine nicht sichtbare Dübelverbindung miteinander verbunden, genau wie die Platte, auf der die Kegel aufgestellt werden. Im Anschluss wurden ringsherum Umrandungen angebracht, bevor wir die gesamte Bahn umdrehten, um von unten Leisten zur Stabilität anzubringen. Zu guter Letzt bekam die gesamte Bahn noch einmal mehrere Lackschichten, um das Holz langfristig zu schützen.

 

Kegelbahn

Kegelbahn

Die Herren, die inzwischen ein eingespieltes Team sind, arbeiteten wie immer sehr konzentriert, mit Eifer, Elan und Freude. Ein neu eingezogener Bewohner schloss sich den Handwerkern an und beobachtete das Geschehen bei seinem ersten Einsatz erst einmal.

 

Kegelbahn

Kegelbahn

„So bekommt man die Leute auch an die Arbeit“ sinnierte der ehemalige Arbeitsvermittler aus dem Arbeitsamt und legte dann auch selbst Hand an. Immer mal wieder kamen Besucher vom Personal oder Angehörige in die Werkstatt und sparten nicht mit Lob, was den Herren gleich eine aufrichtigere Haltung und einen stolzen Blick verlieh. Diese Tätigkeit gibt ihnen das Gefühl von Können, nützlich sein, gebraucht werden, wertvoll sein, Teamgeist, sowie Anerkennung und sogar Bewunderung. Gemeinsam haben sie ein wundervolles Projekt vollendet.

Kegelbahn

Bereits in der ersten Woche nach Fertigstellung hatten knapp 60 Bewohner aus allen Wohnbereichen gemeinsam Spaß und Freude beim Kegeln und nebenbei auch sportliche Bewegung und Training für die Hand-Auge-Koordination.

Kegelbahn


 
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"Indoor-Lagerfeuer"

(Bericht: Jana Albrecht-Gaul)

Zu einem gemütlichen Nachmittag mit Gitarrenmusik und Gesang waren alle Bewohner ganz herzlich eingeladen.

 
Da sich das Wetter sehr unbeständig zeigte, bereiteten wir den Besuch von Herrn Bruns mit seiner Gitarre im Saal vor. Die Stühle wurden kreisförmig um ein „Indoor-Lagerfeuer“ aufgestellt. Als alle interessierten Bewohner anwesend waren, wurde der Saal abgedunkelt. In der Mitte flackerte eine spezielle Lampe, die zwischen Brennholz lagerte und somit ein Lagerfeuer imitierte. Zusätzlich lief über den Beamer auf der Leinwand ein Lagerfeuer am See, so dass auch das Knistern des Feuers und das sanfte Plätschern des Sees zu vernehmen waren. Dies gab dem Ganzen einen sehr stimmungsvollen Rahmen. Typisch für ein Lagerfeuer wurden Bier und Wein, aber natürlich auch nichtalkoholische Getränke und Knabbereien gereicht.

 Lagerfeuer-Romantik im Ev. Altenheim Bethesda

Herr Bruns begeisterte mit seiner Gitarre und Gesang die Bewohner mit alten Volksliedern und Schlagern, die zum Mitsingen einluden. Die Bewohner lauschten entspannt, stimmten immer wieder mit ein. Sie genossen die Stimmung und das Ambiente, es herrschte eine ruhige, friedliche Atmosphäre. Viele hatten ein Lächeln im Gesicht und manch einer hing seiner Erinnerung nach.

 Lagerfeuer-Romantik im Ev. Altenheim BethesdaAlle anwesenden Bewohner bedankten sich im Anschluss ganz herzlich für diesen wunderschönen Nachmittag, schwärmten noch an den folgenden Tagen und hoffen auf eine baldige Wiederholung.

 

 
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"Rückblick: Sommerfest 2025"

(Bericht: Jana Albrecht-Gaul)

Auch in diesem Jahr herrschte wieder ein lebhaftes Treiben im Ev. Altenheim Bethesda, als viele Bewohner, Angehörige und Gäste der Einladung zum jährlichen Sommerfest folgten.

 
Traditionsgemäß starteten wir am Vormittag mit einem OpenAir-Gottesdienst, der von Pfarrerin Susanne Gutjahr-Maurer geleitet und vom Posaunenchor des CVJM Borbeck musikalisch gestaltet wurde. Der Gottesdienst zog wieder zahlreiche Bewohner und Gäste an, aufgrund des Wetters verfolgten viele Bewohner ihn allerdings in diesem Jahr vom Saal aus.

 
Im Anschluss lockte unser Küchenchef Herr Stiftel alle Anwesenden mit einem verführerischen Duft an den Holzkohlegrill, wo er saftiges Grillfleisch und leckere Bratwürste röstete. Das Küchenteam reichte dazu appetitliche Salate, so dass für das leibliche Wohl bestens gesorgt war. Ein verführerisches Kuchenbuffet, ein Stand mit immer wieder frisch zubereiteten Waffeln, eine Sektbar und ein Getränkestand mit nichtalkoholischen und alkoholischen Getränken rundeten das kulinarische Angebot ab. Der Eiswagen von Marco-Eis bot vor dem Haus eine große Vielfalt gefrorener Köstlichkeiten an.

 

 Sommerfest 2025

 
Der Alleinunterhalter Marc van den Hoff heizte die Stimmung unter den Gästen an. Nicht nur unsere tanzfreudigen Bewohner zog es auf die Tanzfläche, auch Angehörige und Gäste schwangen die Tanzbeine voller Hingabe und mit viel Freude.

 
Unterdessen mischte sich Chucky der Zauberkünstler unter das Volk, ging von Tisch zu Tisch und verblüffte die Anwesenden mit seinen Künsten, was viel Erstaunen, aber auch Vergnügen und Heiterkeit erzeugte.

 
Gut besucht war auch zu jeder Zeit der Tisch des Schnellzeichners Wladimir Muravyov, der erstaunliche Karikaturen von Bewohnern, Gästen und Mitarbeitern erschuf. So manches Zimmer im Haus schmückt nun ein solch gerahmtes Kunstwerk und erinnert immer wieder an ein wunderschönes Sommerfest.

 

 Sommerfest 2025

 
Ein Highlight war auch der Auftritt der Flotten Socken, die mit ihrer mitreißenden Performance immer wieder Begeisterung im Saal auslösen, wofür sie mehrfach rasenden Applaus ernteten.

 
Auch bei den anwesenden Kindern kam keinerlei Tatenlosigkeit auf, beim Kinderschminken, Dosenwerfen und dem Torwandschießen war stets reger Betrieb.

 

Dank zahlreicher Spenden war es uns wieder möglich, tolle Preisen bei der Tombola zu verlosen. Viele Lose wurden verkauft und wer 3 Nieten zog, konnte damit am Glücksrad einen Trostpreis erspielen. Der Erlös der Tombola kommt auch in diesem Jahr wieder zu 100 % den Bewohnern zugute. Dieses Mal können sich unsere Herren vom Handwerkertreff auf neue Materialien freuen. Sie möchten eine Kegelbahn bauen, an der man im Rollstuhl oder auf dem Stuhl sitzend kegeln kann. Diese wird dann auf allen Wohnbereichen zum Einsatz kommen und somit vielen Bewohnern Freude bereiten.

 

Es herrschte eine heitere, gesellige Stimmung, vergnügte Bewohner strahlten Lebensfreude und Zufriedenheit aus. Viele erfreuten sich auch daran, mit ihren Angehörigen gemeinsam zu feiern. Erst als am frühen Abend der letzte Song vorüber war, verließen die Letzten den Saal, um zwar müde, aber erfüllt ins Bett zu gehen.

 
Zum Gelingen dieses rundum schönen Festes trugen viele helfende Hände bei und wir möchten nicht versäumen, uns bei allen ehrenamtlichen Helfern ganz herzlich zu bedanken, sie unterstützen uns immer wieder in ihrer Freizeit großartig. Ein großer Dank geht auch an die Firmen und örtlichen Geschäfte für ihre großzügige Spenden.

 

 
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